BSc in Automobil- und Fahrzeugtechnik

Automobilingenieur/in FH

konstruieren, berechnen, führen, planen, testen, entwickeln

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Was macht ein/e Automobilingenieur/in FH?

Unsere hochmobile Gesellschaft benötigt zukunftsfähige Fahrzeuge aller Art. Mit ihrem fundierten Wissen über sämtliche technischen und wirtschaftlichen Aspekte sind sich Automobilingenieure und -ingenieurinnen über die Wechselwirkung zwischen Mensch und Fahrzeug bewusst. Ihr Fachgebiet umfasst Sport- und Nutzfahrzeuge, Bahnen, Busse, Bau- und Landmaschinen sowie Schiffe, Flugzeuge, Seilbahnen und Spezialfahrzeuge im Land-, Wasser- und Luftverkehr, angefangen beim Rennwagen bis hin zum Elektrorollstuhl. Dabei tragen sie viel Verantwortung, im Rahmen des Projektmanagements genauso wie in Bezug auf Umweltthemen und Sicherheitsaspekte.

Die Fachleuchte übernehmen vielfältige Führungsaufgaben, und das längst nicht nur in der Automobilbranche. Häufig sind sie in der Industrie tätig, arbeiten aber auch für Versicherungen, Behörden und Strassenverkehrsämter, wo sie ihre Expertise unter anderem in der Verkehrssicherheitsforschung einbringen, Unfallgutachten erstellen, Haftpflichtansprüche abklären oder in der Gesetzgebung mitwirken.

In der Konstruktion und Entwicklung von Fahrzeugen und deren Komponenten entwerfen und optimieren sie Motoren, Karosserien, Getriebe und Kraftstoffsysteme. Die Verwendung von Materialien und Technologien, die nachhaltig und ökologisch vertretbar sind, spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Sie sind aber auch für die Prüfung von Fahrzeugen verantwortlich und stellen sicher, dass diese den geltenden Sicherheits- und Umweltstandards entsprechen.

Was und wozu?

  • Damit Karosserien und Antriebsstränge konstruiert werden können, nutzt der Automobilingenieur modernste CAD-Software und setzt seine Kreativität ein, um innovative Lösungen zu finden, die auch den Designanforderungen entsprechen.
  • Damit leistungsfähige Verbundstoffe für verschiedene Fahrzeuge entwickelt werden können, arbeitet die Automobilingenieurin eng mit Materialwissenschaftlern zusammen und berücksichtigt Faktoren wie Kosten, Gewicht, Langlebigkeit und Festigkeit, um die Fahrzeugeigenschaften zu verbessern.
  • Damit Autos den gesetzlichen Anforderungen und den Sicherheitsstandards entsprechen, testet die Automobilingenieur Prototypen und nutzt dazu spezielle Prüfstände und Simulationssoftware, um die Testergebnisse genau analysieren zu können und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
  • Damit die Fahrt so angenehm wie möglich ist, entwickelt die Automobilingenieurin neue Dämpfungssysteme und arbeitet eng mit Akustikingenieuren zusammen, um Geräusch- und Vibrationsquellen zu reduzieren und den Komfort zu verbessern.

Facts

Zutritt
a) Abgeschlossene berufliche Grundbildung (EFZ) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf mit Berufsmaturität oder

b) anderes EFZ mit BM, gymnasiale oder Fachmaturität oder gleichwertiger Abschluss auf Sekundarstufe II sowie 1-jährige Berufserfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Gebiet oder

c) eidg. Diplom HF im Bereich Technik, Wirtschaft oder Informatik und berufliche Grundbildung EFZ (Way-up möglich) in einem dem Studiengang verwandten Beruf.
Ausbildung
3 Jahre Vollzeitstudium. Es ist momentan nur an der Fachhochschule Bern möglich, Automobil- und Fahrzeugtechnik zu studieren.
Sonnenseite
Wer sich für alles, was Räder hat, genauso begeistert wie für Technik, findet hier ein sehr spannendes Tätigkeitsfeld. Die Mitwirkung an der Entwicklung von innovativen und zukunftsweisenden Fahrzeugen und Komponenten kann einen durchaus mit Stolz erfüllen.
Schattenseite
Hohe technische Anforderungen und Kostendruck führen häufig zu engen Zeitplänen und langen Arbeitszeiten – das erfordert Ausdauer und Belastbarkeit.
Gut zu wissen
Das Studium an der BFH wird zweisprachig, durchgehend parallel in Deutsch und Französisch geführt. Die Studienorte sind Biel, Vauffelin und Nidau.

TOP 10 Anforderungen

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unverzichtbar
wichtig
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sehr wichtig
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Karrierewege als Automobilingenieur/in FH

Weiterbildungsangebote von Fachverbänden, Fachhochschulen und Universitäten.

Nachdiplomstudiengänge in Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik

Master of Science (ETH) in Maschinen­ingenieurwissenschaften

Master of Science (FH) in Engineering, z.B. mit Profil Energy and Environment; Mechanical Engineering, Mechatronics and Automation, Business Engineering oder Electrical Engineering

Automobilingenieur/in FH

Automobil-Mechatroniker/in EFZ oder fachverwandter Beruf mit BM (siehe Zutritt)

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