Aus Gelb mach Grün: Hier geht die Post ab!

19.03.2024 von Rebecca Pozzoli Reportage

Wer eine der jährlich rund 750 (!) Berufslehren bei der Schweizerischen Post absolviert, arbeitet in einem innovativen, veränderungsorientierten Umfeld. Briefe und Pakete sind und bleiben das Rückgrat der Post. Aber die Post befördert nicht nur Sendungen. Das Unternehmen ist in mehreren Märkten tätig, die alle zum Erfolg dieses Mischkonzerns beitragen: Logistik, Finanzdienstleistungen, Kommunikation, Mobilität. Die Bandbreite an Berufslehren ist mit 19 Berufsgruppen entsprechend gross. Sie umfasst nicht nur die Sektoren Logistik, ICT und Technik sondern auch die Bereiche Kunden und Büro. So unterschiedlich die Berufe auch sein mögen, in welchen die diversen Fachkräfte tätig sind – wenn es darum geht, wirtschaftlichen Erfolg, ökologisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung in Balance zu bringen, ziehen unter dem Dach der Post alle an einem Strick.

© Schweizerische Post

«Summend statt brummend» – die Post setzt nicht nur bei den Fahrzeugen auf erneuerbare Energien

Wir Kundinnen und Kunden wollen gerne «de Fünfer und s’ Weggli»: Briefe und Pakete sollen rasch, sicher und unbeschadet transportiert werden, aber gleichzeitig die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Die Post nimmt ihre Verantwortung als eines der grössten Transport- und Logistikunternehmen der Schweiz wahr und setzt gezielt auf die elektrische Zustellung. Sie hat die grösste E-Fahrzeugflotte der Schweiz und stellt in Zürich, Bern und Genf alle Sendungen mit Post-eigenen Elektrofahrzeugen zu. Ab 2030 soll die Zustellung in der ganzen Schweiz mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen erfolgen. Alle Elektrofahrzeuge betreibt die Post mit «naturemade star»-zertifiziertem Ökostrom aus erneuerbaren Quellen aus der Schweiz.  Auch PostAuto will bis 2040 vollständig auf fossilfreie Fahrzeuge umrüsten. Auf den Dächern der Brief- und Paketzentren stehen einige der grössten Fotovoltaikanlagen der Schweiz und bereits jetzt betreibt PostFinance ihre Rechenzentren mit erneuerbarem Strom, um den CO2-Ausstoss nachhaltig zu reduzieren. Zudem wird der Gebäudepark der Post auf fossilfreie Heizungen umgerüstet. Das alles dient einem ambitionierten Ziel: Bis 2040 will die Post über die gesamte Wertschöpfungskette Netto-Null sein. Bereits ab 2030 ist die Post im eigenen Betrieb klimaneutral.

Von umweltfreundlichen Verpackungen bis zu nachhaltigen Lieferketten

Die Schweizerische Post ist sehr darauf bedacht, ihren Service public im Dialog weiterzuentwickeln, den barrierefreien Zugang zu Dienstleistungen zu gewährleisten, und sowohl Regionen als auch Generationen miteinander zu verbinden. Dabei legt sie besonders viel Wert auf ressourcenschonende und sozialverträgliche Kundenlösungen. Sowohl bestehende Angebote als auch neue Produkte werden so gestaltet, dass sie zur Lösung aktueller ökologischer und sozialer Probleme beitragen. Bei ihren Lieferanten setzt sich die Post für faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Massnahmen ein, um gerechte und umweltschonende Lieferketten zu etablieren, die allen Beteiligten – den Produzenten, Mitarbeitenden, Lieferanten, Partnern und Kunden – zugutekommen. Zudem fördert die Post das Recycling von Verpackungen und setzt auf umweltfreundliche Materialien.

© Schweizerische Post

Die Post als sozialverantwortliche Arbeitgeberin

Rund 47’000 Mitarbeitende aus 147 Nationen sind bei der Schweizerischen Post in über 100 verschiedenen Berufen tätig. Damit gehört sie zu den fünf grössten Arbeitgebern der Schweiz. Die Vielfalt in Bezug auf Generationen, Kulturen und Lebensformen trägt zur dynamischen Arbeitsatmosphäre bei. Damit sich die Mitarbeitenden am Arbeitsplatz wohlfühlen und ihr Leistung bestmöglich erbringen können, unterstützt die Post aktiv die physische und psychische Gesundheit ihrer Belegschaft und fördert kontinuierliche Weiterbildungen, um die Arbeitsmarktfähigkeit zu stärken. Mit flexiblen Arbeitsmodellen ermöglicht sie es ihren Angestellten zudem, ihr Berufs- und Privatleben besser miteinander in Einklang zu bringen.

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